Jahresprogramm 2012

VORTRÄGE UND STUDIENFAHRTEN


Donnerstag, 16. Februar 2012, 19 Uhr
Jahreshauptversammlung und Vortrag

Erinnerungsort Mercator

Prof. Dr. Ute Schneider Hinter den Stadtgrenzen Duisburgs wissen nur noch wenige Personen etwas über Gerhard Mercator. Allenfalls wird ein Zusammenhang zur modernen Navigation vermutet, wegen der "universalen transversalen Mercator-Projektion". Ist Mercator ein lokaler "Erinnerungsort"? Der Vortrag geht dieser Frage nach, indem er den Umgang mit Mercator und seinem Werk seit dem 17. Jahrhundert beleuchtet.
Samstag, 24. März 2012, 14 Uhr
Halbtagesfahrt nach Dortmund

Vom Weltbild der Renaissance zum Kartenbild der Moderne

Im Museum für Kunst und Kulturgeschichte in Dortmund zeigt der Förderkreis Vermessungstechnisches Museum e. V. das kartographische Schaffen Gerhard Mercators und die jüngere Entwicklung von Vermessungswesen und Kartographie in einer Sonderausstellung. Eine Reise durch die Jahrhunderte und Maßstäbe führt den Besucher von Globen über Welt-, Länder- und Regionalkarten bis hin zu Detailkarten für unterschiedlichste Zwecke. Deutlich werden auch Veränderungen von Kartenbild und -inhalt je nach Anforderung der Auftraggeber.
Samstag, 12. Mai 2012, 8 Uhr

Ganztagsfahrt nach Rupelmonde und St. Niklaas (Ostflandern)

In Mercators Geburtsstadt Rupelmonde besichtigen wir das Geburtshaus, die Kirche, das Mercator-Denkmal und das Kastell, in dem Mercator von der Inquisition eingekerkert war. Anschließend fahren wir nach St. Niklaas, um dort im Mercator-Museum die Sonderausstellung zu besuchen.
Samstag, 22. September 2012, 8 Uhr

Ganztagsfahrt nach Antwerpen

Schon zu Mercators Zeit war die Hafenstadt an der Schelde eine der wichtigsten Handelsstädte der Welt. Geplante Ziele sind: das Plantin-Moretus-Museum (UNESCO-Weltkulturerbe) , das Rubenshaus (seit 1946 Museum) mit seinem restaurierten Garten und die Liebfrauen-Kathedrale (ebenfalls UNESCO-Weltkulturerbe).
Sonntag, 2. Dezember 2012, 16 Uhr / 17 Uhr
Adventsveranstaltung und Vortrag

Macht in Frauenhand. Kostbarkeiten aus dem Essener Domschatz

Dr. Birgitta Falk, Leiterin der Domschatzkammer Essen Das Frauenstift Essen ist seit Mitte des 9. Jahrhunderts urkundlich belegt, die ehemalige Stiftskirche ist heute Kathedrale des Ruhrbistums. Der Essener Domschatz ist kein Museumsgut, sondern eine außergewöhnliche Sammlung kirchlicher Kostbarkeiten bis herunter in ottonische Zeit, die Objekte sind zum Teil noch heute in liturgischem Gebrauch. Die wesentlich erweiterte und neu gestaltete Domschatzkammer soll in 2013 Ziel einer Exkursion werden.
Zu allen Veranstaltungen dieses Programms ergehen jeweils noch gesonderte Einladungen, da sich im Laufe des Jahres Terminverschiebungen ergeben können. Auf weitere Veranstaltungen, Vorträge und Ausstellungen wird das Kultur- und Stadthistorische Museum ergänzend aufmerksam machen.